Handelskammer Hamburg 2008

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Öko-Nomen

Gerriet Arndt und Dirk Bleibohm

setzen ihre Kunden gerne auf den Pod, auf den iPod, um genau zu sein. Die beiden Computer-Experten Jahrgang 1969 und 1967 haben zehn Jahre Erfahrung als Systemberater für Macintosh-Rechner der Firma Apple. Unter ihrem Firmennamen Arndt und Bleibohm arbeiten die beiden Inhaber seit zwei Jahren an der Schnittstelle zwischen Schanzen- und Karoviertel im Karostar Musikhaus. Was mit vier Mitarbeitern begann, ist mittlerweile auf ein Unternehmen mit mehr als zehn Angestellten gewachsen. Im Mittelpunkt steht dabei eine von Apple zertifizierte Werkstatt, die auch (Garantie-)Reparaturen abwickelt. Die Firma (www.arndtundbleibohm.de) ist heute einer von nur etwa 50 Apple Premium Resellern bundesweit. Neben dem iPod und dazugehörenden Systemen, die den iPod mit dem digitalen Zuhause verzahnen, liegt ein großer Schwerpunkt auf Apple-Computerlösungen für mittelständische Betriebe. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Einzelunternehmer den Mac in Verbindung mit Microsoft Office als das ideale Instrument entdecken. Leichte Bedienbarkeit, geringe Anfälligkeit gegen Viren, hohe Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit bei konkurrenzfähigem Preis machen den Mac zu einem universellen Werkzeug für alle“, so Bleibohm.

Rebecca und Florian Dahl

sagen nicht nur ihrem eigenen Kind gute Nacht. Das Ehepaar führt seit fünf Jahren das Kinderhotel „Bengel & Engel“ am Stellinger Weg 49a in Eimsbüttel. Sozialpädagogin und Erzieherin Rebecca Dahl hatte das häufige „Betreuungs-Hopping“ bei berufstätigen Eltern erlebt: „Von der Kita ging es gleich weiter zu Tagesmutter oder Oma.“ Inspiriert von Skandinavien und Amerika, wollte sie einen Ort schaffen, der Verlässlichkeit und Kompetenz bei der Kinderbetreuung bietet – rund um die Uhr. Gäste bis zu zwölf Jahren können bei „Bengel & Engel“ übernachten, während die Eltern auf Geschäftsterminen, im Theater oder auf einer Party sind. „Wir haben oft bis zu vier Kinder zu Gast“, sagen die Dahls. 55 Euro kostet die Betreuung, Mahlzeiten und Gute-Nacht-Geschichte inklusive. Für Geschwister gibt’s Rabatt. Bevor es ins Bett geht, spielen oder basteln die Kleinen noch ein wenig. Im ersten Hamburger Kinderhotel, zu dem außerdem drei private Kitas gehören, sind 22 Mitarbeiterinnen beschäftigt. „Alles festangestellte Fachkräfte“, sagt Florian Dahl, der sich um Finanzen und Personal kümmert. Und so sind alle zufrieden: Die Großen wüssten ihre Kinder in guten Händen, und die Kleinen hätten in „ihrem“ Hotel vor allem eines: Spaß.

Isabel Beatrix Lied

kann ihr Gesicht bald hinter Gold verstecken. Ihr wird in Düsseldorf jetzt die „Goldene Maske für Visagistik“ 2008 verliehen. Mit diesem Preis wird alljährlich ein Visagist für seine Kreativität und die damit verbundene Imagepflege des Berufsstandes ausgezeichnet. Die international bekannte Visagistin, Stil- und Imageberaterin Beatrix Isabel Lied begann ihre Karriere praktisch als Kind. Denn schon als junges Mädchen machte es ihr Riesenspaß, andere zu verschönern. Kein Wunder, dass sie sich für die Ausbildung zur Kosmetikerin, Visagistin und Maskenbildnerin entschied. Nachdem sie unter anderem beim Fernsehen, bei Theater- und Fotoproduktionen, als Universitäts-Dozentin und Medizin-Kosmetikerin in Kliniken Erfahrungen gesammelt hatte, gründete sie in Hamburg ihr Unternehmen „Beauty is Life“. Außerdem gibt sie seit 1978 ihre große Berufserfahrung im eigenen Ausbildungsinstitut an den Nachwuchs weiter. Dass ihr jetzt der „Oscar“ für Visagisten verliehen wird, krönt Lieds bisherige Arbeit.

hamburger wirtschaft, Ausgabe März 2008