Handelskammer Hamburg 2008

< zurück

Öko-Nomen

Oliver Dörner

hat einen ganz besonderen Strumpf erfunden: den Tonnenstrumpf. Diese speziell für Mülltonnen entwickelte PVC-Plane verschönert oder versteckt, je nach Wunsch. „Durch Ösen lässt sie sich mit Kabelbindern wie ein Korsett um die Tonne schließen“, so der Geschäftsführer der Otto Dörner GmbH und Co. KG. Mit seiner Idee hat sich der Diplom-Kaufmann einen Kindheitswunsch erfüllt: „Schon als kleiner Junge habe ich die hässlichen schwarzen Tonnen mit jeder Menge Aufklebern verziert.“ Da Dörner in seinem Entsorgungsunternehmen täglich mit Abfalltonnen zu tun hat, kam er vor einem Jahr auf den Gedanken, eine Lösung für dieses Problem zu finden. Mittlerweile gibt es im Online-Shop (www.tonnenstrumpf.de) über 60 Motive, doch auch der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. „Man kann den Tonnenstrumpf mit seinem eigenen Wunschmotiv bedrucken lassen“, so der 38-Jährige. Bei Großveranstaltungen verschwinden die unansehnlichen Tonnen zum Beispiel einfach unter einem hübschen Hamburg-Motiv. Aber auch als Werbefläche eignen sich die Tonnenstrümpfe, so gibt es sie zum Beispiel mit Freezers-Motiv. Die passende Tonne kann man im Shop gleich mitbestellen und sie auch als Spielzeug- oder Regentonne nutzen. Mit dem passenden Strumpf gar kein Problem.

Max Fischer und Axel Kmonitzek

bieten Vereinsmitgliedern eine Heimat im Internet. Auf www.meinverein.de können sich Vereine präsentieren, untereinander austauschen, Kontakte auffrischen und nach neuen Mitgliedern und Kooperationspartnern suchen. Nicht nur Sportklubs sollen das Angebot nutzen, sondern auch Kleingärtner, Kaninchenzüchter und Musikzüge. Zwei Jahre lang haben Max Fischer und Axel Kmonitzek an ihrem Projekt gefeilt. „Wir sind selbst Mitglieder in Vereinen. Uns störte, dass das Schwarze Brett nie so richtig funktionierte. Wir waren uns einig – das muss sich ändern“, sagt der 27-jährige Wahlhamburger Fischer. 2007 gründete das Duo die Clubport GmbH, die Mutterfirma von www.meinverein.de. Inzwischen ist das virtuelle Vereinsheim seit November vergangenen Jahres online. Zum ersten Geburtstag haben sich schon knapp 7500 Verbände im Internet registriert, täglich melden sich neue an. „Für die Zukunft wünschen wir uns, dass unser Portal ein unverzichtbares und selbstverständliches Instrument für die Vereinswelt wird. Und natürlich, dass die Mitgliederzahl weiter steigt“, so Max Fischer.

Helmut Kotschisch

macht dem Stress mit der Weihnachtsbaumbeleuchtung ein Ende. Zusammen mit Ingo Bohn hat er Hamburg Lights gegründet (www.hamburglights.de) und die kabellosen Weihnachtskerzen „touch me light“ entwickelt. Das besondere daran: Sie werden nicht per Funk eingeschaltet, wie das bei anderen kabellosen Kerzen üblich ist, sondern mit einem Aluminiumstab. „Funk kann viele Dinge in Gang setzen, die man vielleicht gar nicht will. Mit dem Zauberstab tippt man einfach jede Kerze an, und schon leuchtet sie. Das ist dichter an dem Brauch dran, echte Kerzen zu entzünden“, so der 50-Jährige. Und im Gegensatz zu Wachskerzen oder elektrischen Lichterketten sorgen die mit Mignon-Batterien bestückten Kerzen für Sicherheit im Wohnzimmer. „Das war uns ganz wichtig, denn gerade wenn kleine Kinder oder ältere Menschen im Haus sind, sind die ,touch me light’-Kerzen eine absolut sichere Alternative“, sagt Kotschisch. Und auch das nächste Weihnachtsprojekt ist schon in Planung: die leuchtenden Weihnachtsbaumkugeln.

hamburger wirtschaft, Ausgabe Dezember 2008