Handelskammer Hamburg 2010

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Handelskammer-Themen des Monats

PLENUM

Umlagesatz gesenkt
In der November-Sitzung des Plenums berichtete Präses Frank Horch über zwei kürzliche Handelskammer-Veranstaltungen der besonderen Art: Gemeinsam mit der Hamburgischen Kulturstiftung hat die Kammer erneut den Kulturmerkur verliehen, und auch die Veranstaltung „Hamburgs Azubi des Jahres“ war mit über 500 Teilnehmern wieder ein großer Erfolg. Reinhard Wolf, Leiter des Geschäftsbereiches „Infrastruktur“, stellte dem Plenum den Standpunkt der Handelskammer zum Sport vor. Ziel für die Stadt ist es, sich in der dritten Dekade des 21. Jahrhunderts um die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele zu bewerben und bis dahin die Bekanntheit Hamburgs als Sportstadt zu steigern. Zudem wurden in der Sitzung der Haushalt 2010 und die Planung für 2011 vorgestellt. Im kommenden Jahr werden die Mitgliedsbeiträge für Unternehmen durch eine Senkung des Umlagesatzes von bislang 0,31 auf 0,28 Prozent des Gewerbeertrages reduziert. Im Rückblick auf die Aktivitäten dieses Jahres wurde unter anderem an das Positionspapier zur wirtschaftlichen Entwicklung des Unterelberaums, an den Doppelabiturjahrgang 2010 und an den Einheitlichen Ansprechpartner erinnert. Für 2011 stehen bedeutende Veranstaltungen und Themen wie die Bürgerschaftswahl, der Umbau der Commerzbibliothek und Hamburg als „Umwelthauptstadt Europas“ an.


Neue Geschäftsstelle in Norderstedt
Die neue gemeinsame Geschäftsstelle der Handelskammer Hamburg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck in Norderstedt ist von jetzt an die erste Adresse für Unternehmen entlang der A7 im Hamburger Norden. Ansprechpartnerin für Hamburger Firmen ist Ulrike Delin von der Handelskammer Hamburg, erste und einzige Mitarbeiterin einer Kammer, die im Gebiet einer anderen IHK und in einem benachbarten Bundesland tätig ist. Die 31-Jährige freut sich auf den persönlichen Kontakt mit den Unternehmern. „Ich bin gespannt auf die neue, vielschichtige Tätigkeit, die sich mit einer gemeinsamen Geschäftsstelle ergibt“, sagt sie. In der Handelskammer, wo sie 1997 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten begann, konnte Delin bereits umfangreiche Erfahrungen sammeln. Seit ihrer Abschlussprüfung arbeitete sie im Service-Center, wo sie im Bescheinigerteam Kunden beim Warenexport unterstützte. Freundlicher Service auf hohem Niveau sind für sie, die vor drei Jahren eine Aufstiegsfortbildung zur Fachkauffrau absolvierte, eine Grundvoraussetzung.
Delins Lübecker Pendant ist Gesine Krämer, die im Norderstedter Büro die Mitgliedsunternehmen der IHK zu Lübeck betreut. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und vielfältigen Aufgaben“, sagt die 20-Jährige, die seit Beginn ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation im Jahr 2007 für die IHK zu Lübeck arbeitet und dort zuletzt im Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung ­tätig war.
Die neue Geschäftsstelle gehört zum Lübecker IHK-Geschäftsbereich Region, den Nils Thoralf Jarck leitetet und zu dem auch die ­Geschäftsstelle Ahrensburg gehört. Von dort aus betreut Jarck bereits seit zwei Jahren unter anderem Firmen im Raum Norderstedt und Henstedt-Ulzburg. „Bei meinen Betriebsbesuchen erfahre ich immer wieder, wie wichtig den Unternehmen ein kurzer Weg zur IHK ist“, so der 38-Jährige. „Bislang ist aber vielen Firmen der Weg nach Ahrensburg oder Lübeck zu weit gewesen, und hier in Norderstedt können wir sie noch besser betreuen.“ Norderstedt ist das wirtschaftliche Kraftzentrum des Kreises Segeberg, die Nachbarschaft zu Hamburg ist ein zusätzlicher Standortvorteil für die ­gemeinsame Geschäftsstelle.

Informationen


Anschrift: Gemeinsame Geschäftsstelle Norderstedt der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck und der Handelskammer Hamburg, Nordport Towers, Südportal 1, 22848 Norderstedt; Ansprechpartnerin für Unternehmen aus Hamburg: Ulrike Delin, Telefon 36138-6002, E-Mail norderstedt@hk24.de; Ansprechpartnerin für Unternehmen aus Lübeck: Gesine Krämer, Telefon 36138-6001, E-Mail norderstedt@ihk-luebeck.de; Hinter­gründe und weitere Informationen unter www.hk24de.

hamburger wirtschaft, Ausgabe Dezember 2010